News aus der Yachting-Szene

Planungen für die boot 2021 laufen weiter
Düsseldorf (SP) boot Düsseldorf is still on course - in stormy weather: Ob, wie und wann die internationale Wassersportmesse boot Düsseldorf 2021 stattfinden wird, will die Messeleitung Ende November je nach Lage der Corona-Pandemie entscheiden. In der ersten Dezemberwoche 2020 solle es eine definitive Verlautbarung geben, teilte Projektleiter Petros Michelidakis bei einer Online-Pressekonferenz mit. Solange werde weiter geplant. Doch angesichts der Corona-Pandemie, der bereits etliche Messen zu Opfer gefallen sind, dürfte zumindest der Januar-Termin (23. bis 31. Januar 2021) mehr als fraglich sein: Hinter den Kulissen ist bereits von einer zunehmenden Zahl von Absagen von Ausstellern die Rede. Yachtbauer wie die HanseYachts AG haben mit Corona bedingten Ausfällen und Verzögerungen zu kämpfen. Ein möglicher Ersatztermin könnte im März 2021 sein.
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#corona Wassersport in Holland
Enkhuizen (SP, update 26. Juni 2020) Die Sanitärgebäude auf Campingplätzen, in Ferienparks und Yachtäfen in den Niederlanden sind wieder (mit Dusch- und Waschräumen) geöffnet werden. Ursprünglich sollen gemeinsame Wasch- und Duschräume erst am 1. Juli geöffnet werden. Die Marinas sind samt Toiletten wieder geöffnet und empfangen auch Gastlieger, wie beispielsweise auf den Wattenmeerinseln. Allerdings gilt weiterhin die 1,5-Meter-Regel. Auf den Inseln gilt zum Teil Anmeldepfllicht. Auf Texel wird darum gebeten, eigene Sanitäreinrichtungen zu nutzen. Auf Terschelling wird empfohlen, den Fäkalientank bei der Ankunft (gratis) an der Pumpe zu entleeren.
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Rückholaktion für Karibik-Segler
Cuxhaven (SP) Der Blauwassersegler-Verein Trans Ocean (TO) unterstützt Karibik-Segler auf ihrem Rückweg nach Europa. Die Zeit drängt: In wenigen Wochen beginnt die Hurrikan-Saison, praktisch alle südlich gelegenen "Hurrikan-Holes" sind Corona-bedingt dicht. TO will nun mit dem „Trans-Ocean Rolling Home Team 2020" die Segler auf ihrem Weg ins Heimatrevier unterstützen. Peter Wiedekamm, Vorsitzender von Trans-Ocean: „Selbstverständlich werden sie allein segeln müssen, doch werden wir versuchen für freie Häfen auf dem Rückweg zu sorgen und die Segler fortwährend mit Informationen und aktuellen Daten unterstützen." Denn fast täglich ändern sich die Bedingungen in den Häfen, das Anlegen ist praktisch nirgendwo mehr erlaubt, auf den Azoren gibt es aber beispielsweise Treibstoff und Proviant am Ankerplatz. Doch auf hoher See sind aktuelle Infos rar.
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Boris Herrmann bei der Vendée Globe
Düsseldorf (SP) Der Hamburger Skipper Boris Herrmann will als erster deutscher Teilnehmer an der nächsten Vendèe Globe, dem legendären Solo-Rennen um die Welt, teilmehmen. Bei der interationalen Wassersportmesse "boot" 2020 in Düsseldorf stellte er gemeinsam mit Vertretern der Vendée Globe-Organisatoren seine Projekt vor.
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boot 2020: Mini-Kläranlage für Yachten
Düsseldorf (SP) Bei der internationalen Wassersportmesse boot 2020 in Düsseldorf wird erstmals eine Kleinkläranlage für Yachten und Boote präsentiert. Besonders mit Blick auf die Niederlande, wo es der Freizeitschifffahrt bereits verboten ist, Fäkalien ungeklärt abzupumpen, hat Tom Logisch, Chef von Enteron, eine Minikläranlage entwickelt: Sie enstpricht in ihrer Größe etwa herkömmlichen Fäkalientanks. Alternativ wurde beim Veröffentlichungstermin des Gesetzes am 17.12.2019 ausdrücklich auf die Möglichkeit einer Kläranlage an Bord hingewiesen und zugleich die neuen Grenzwerte genannt. Diese liegen wesentlich über denen von IMO/Marpol beschlossenen Grenzen für die Bakterieneinleitung; insofern sind Anlagen mit dieser Zulassung direkt nutzbar. Allerdings sind diese für Sportboote oft zu groß und zu teuer; auch haben die Niederlande noch keine zertifizierte Zulassungsstelle benannt. Tom Logisch hat als Hersteller von Schiffskläranlagen schon vor einem Jahr mit der enteron cube eine entsprechende Mikrokläranlage für nicht dauerhaft bewohnte Sportboote entwickelt, welche die Grenzwerte einhält und eine Kombination aus mechanischer und biologischer Abwasserbehandlung mit abschließender UVC-Bestrahlung bietet. Die Anlage kann bis zu 50 Liter Schwarzwasser je Tag behandeln und ist nur etwas größer als ein herkömmllicher Fäkaliensammeltank. Derzeit wird die Zulassung für die Niederlande geplant.
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